Geflügelpest bei Hühnern – eine hochansteckende Gefahr für den gesamten Bestand
Die Geflügelpest, auch bekannt als hochpathogene aviäre Influenza, ist eine hochansteckende und oft tödlich verlaufende Viruserkrankung. Ausgelöst wird sie durch verschiedene, aggressive Stämme des Influenzavirus A, die vor allem bei Hühnern, Puten und anderem Geflügel schwere Krankheitsverläufe auslösen.
Typische Symptome der Geflügelpest:
Plötzlicher Tod ohne vorherige Anzeichen
Atembeschwerden und Röcheln
Hohes Fieber
Blutige Durchfälle
Schwellungen an Kopf, Hals und Kamm
Deutlicher Rückgang der Eiproduktion
Übertragung & Ansteckung
Die Geflügelpest verbreitet sich extrem schnell – besonders bei engem Tierkontakt oder mangelnder Biosicherheit. Übertragungswege sind:
direkter Kontakt mit infizierten Tieren oder deren Ausscheidungen
kontaminierte Gegenstände, wie Kleidung, Futter, Wasser oder Gerätschaften
Wildvögel, die das Virus einschleppen können
Was tun im Ernstfall?
Sofortige Isolierung infizierter oder verdächtiger Tiere
Gründliche Desinfektion aller Stallbereiche
Kontakt mit Behörden aufnehmen – in vielen Ländern besteht Meldepflicht
Strikte Quarantäne und Zugangsbeschränkungen für den betroffenen Bestand
Vorbeugung & Schutz
Vermeidung von Kontakt mit Wildvögeln
Regelmäßige Reinigung und Desinfektion
Stallpflicht in Risikogebieten
Schutzmaßnahmen für Personal (z. B. Schutzkleidung, Schuhwechsel)
Impfung, sofern zugelassen und verfügbar
Fazit
Die Geflügelpest ist eine ernste Bedrohung für jede Geflügelhaltung. Nur durch konsequente Hygiene, frühzeitige Isolation und klare Maßnahmen im Notfall lässt sich die Ausbreitung wirksam verhindern.