Festschmaus für Federvieh? Was Hühner an Weihnachten 2025 (nicht) fressen dürfen
Die Weihnachtsfeiertage stehen vor der Tür, und in der Küche fallen viele Reste an. Als Hobbyhühnerhalter neigt man dazu, seinen Tieren etwas Gutes tun zu wollen und sie am Festmahl teilhaben zu lassen. Doch Vorsicht: Was für uns ein Genuss ist, kann für Hühner lebensgefährlich sein. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie Ihre Hühner verwöhnen, ohne ihre Gesundheit zu riskieren, und worauf Sie im weihnachtlichen Auslauf achten müssen.
Die Küche glüht: Was darf in den Hühnereimer?
Zwischen den Jahren fallen viele Abschnitte bei der Essensvorbereitung an. Hier ist eine klare Trennung wichtig:
Ja, bitte: Schalen von ungewürzten Karotten, Gurkenenden, die äußeren Blätter von Grünkohl oder Wirsing und übrig gebliebene Salzkartoffeln (ohne Salz gekocht!). Auch Apfelgehäuse sind ein toller Vitaminlieferant.
Absolutes Nein: Alles, was stark gewürzt, gesalzen oder gezuckert ist. Besonders gefährlich sind Reste von Saucen (zu viel Salz führt zu Nierenschäden), Schokolade (Theobromin ist giftig) und Avocado (enthält Persin, das für Vögel tödlich sein kann).
Brot-Mythos: Altes Brot oder Brötchen sollten nur in kleinsten Mengen gegeben werden. Sie enthalten zu viel Salz und quellen im Kropf auf, was zu Kropfverstopfungen führen kann.
Beschäftigung gegen den Feiertags-Stress
Wenn es im Haus trubelig wird, ziehen sich viele Halter gerne mal für einen Moment zu ihren Hühnern zurück. Nutzen Sie diese Zeit für eine gesunde Beschäftigung:
Der "Weihnachtskranz" für Hennen: Binden Sie verschiedene Kräuter wie Thymian, Rosmarin und Oregano zu einem Strauß und hängen Sie ihn im Stall auf. Das duftet nicht nur gut, sondern unterstützt auch die Atemwege der Tiere bei der aktuellen feuchtkalten Witterung.
Pick-Kugeln selbstgemacht: Mischen Sie Haferflocken mit etwas Kokosöl (geschmolzen) und Sonnenblumenkernen. Formen Sie Kugeln und lassen Sie diese fest werden. Das ist der perfekte Energielieferant für kalte Nächte.
Sicherheit im Auslauf: Tannenbäume und Dekoration
Nach Weihnachten landen viele Tannenbäume im Garten oder sogar im Hühnerauslauf.
Tannenbäume als Unterstand: Ein unbehandelter (Bio-)Tannenbaum ohne Lametta-Reste ist ein hervorragender Deckungsschutz. Die ätherischen Öle sind zudem gesund. Wichtig: Achten Sie penibel darauf, dass kein einziges Stück Lametta oder Engelshaar mehr am Baum ist, Hühner fressen glitzernde Dinge sofort, was zu tödlichen Darmverschlüssen führt.
Vorsicht bei Zierpflanzen: Weihnachtssterne und Christrosen, die oft als Geschenke im Garten landen könnten, sind für Hühner hochgiftig.
Ausblick auf das Neujahrswetter
Die Prognosen für Ende Dezember 2025 deuten auf wechselhaftes Wetter mit Frostnächten hin. Kontrollieren Sie gerade über die Feiertage täglich, ob die Tränken frei sind, besonders wenn Sie Gäste haben und der gewohnte Zeitplan etwas durcheinandergerät.