Stallbelüftung im Winter: Frische Luft ohne Zugluft
Warum auch im Winter gelüftet werden muss
Im Winter neigt man schnell dazu, den Stall möglichst dicht zu halten – verständlich, aber gefährlich. Denn: Feuchtigkeit und Ammoniak aus dem Kot sammeln sich in der Luft und können zu schlechten Bedingungen und Krankheiten führen.
Besonders betroffen sind die Atemwege der Hühner, die sehr empfindlich auf zu hohe Luftfeuchtigkeit und schlechte Luftqualität reagieren.
Die richtige Balance: Luftzirkulation vs. Kälteschutz
✅ Was gute Belüftung ausmacht:
Stetiger Luftaustausch ohne Durchzug
Ableitung von Feuchtigkeit und Schadstoffen
Kein Temperatursturz durch einströmende kalte Luft
❌ Was vermieden werden sollte:
Direkte Zugluft auf Sitzstangen oder Schlafplätze
Dauerhaft geschlossene Fenster und Luken
Verstopfte Lüftungsschlitze
Praktische Maßnahmen für eine gesunde Luft
🔍 Regelmäßige Kontrolle
Fenster & Lüftungsschlitze auf Risse und Blockaden prüfen
Kontrollieren, ob Kondenswasser an den Wänden entsteht
🌬️ Passive oder aktive Belüftung
Hoch angebrachte Lüftungsschlitze lassen warme, feuchte Luft entweichen
Ventilationssysteme können helfen, wenn der Stall wenig natürliche Luftzirkulation bietet
✅ Fazit: Frischluft ist Pflicht – auch bei Frost
Eine durchdachte Belüftung schützt Ihre Hühner vor gefährlichen Schadstoffen, ohne sie unnötig auszukühlen. Wer regelmäßig lüftet und die Technik im Blick behält, sorgt für ein gesundes Stallklima im Winter – ganz ohne Zugluft.